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Geplante temporäre Teilverfüllung der Schleusen Weißenspring, Groß Lindow und der Schleuse in Brieskow-Finkenheerd |
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| Am 07.10.2006 um 09:00 Uhr kam der Wirtschaftsminister vom Land Brandenburg Herr Junghans um sich einen Überblick über den Zustand und Maßnahmen zur Erhaltung der betroffenen Schleusen zu machen. Mit der Treidelfähre wurde zur Schleuse Weißenspring gefahren, so das die Schleuse in ihrem jetzigen Zustand besichtigt werden konnte. Die Ehrenamtliche Bürgermeisterin von Groß Lindow Frau Werner sowie der Amtsdirektor Herr Pachtner unterrichteten alle Beteiligten über den momentanen Stand der Schritte die eingeleitet wurden, um die Schleusen nicht weiter dem Verfall Preis zu geben. Der Wasserstand wurde über einen Meter abgesenkt um den Wasserdruck auf die Schleusen zu verringern, was aber nur eine kurzfristige Lösung sein kann so Frau Werner. Die Argumente und Ausführungen wurden vom Herrn Junghans genau angehört und er wolle einen seiner Mitarbeiter in seinem Ministerium mit dieser Aufgabe weiter beauftragen um ein akzeptable Lösung für beide Seiten zu finden. Herr Junghans kennt den Friedrich-Wilhelm-Kanal von einigen privaten Radtouren die er von Zeit zur Zeit gemacht hat. Zum Abschluss trug Herr Junghans sich noch in das Gästebuch der Treidelfähre ein. Die Groß Lindower hoffen sehr das es nun schnell und für alle Beteiligten zu einer Lösung kommt. |
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Wirtschaftsminister Junghans in Groß Lindow |
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Die Schleuse Weißenspring wurde besichtigt, |
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Wirtschaftsminister Junghans in Groß Lindow |
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Teilverfüllung der Schleusen. |
| Die Firma Tretiag aus Brieskow-Finkenheerd wurde vom Landesumweltamt mit der temporären Teilverfüllung der Schleusen Finkenheerd und Weißenspring beauftragt. Die Gemeindevertretung Groß Lindow fasste den Beschluss, sich an den Mehrkosten für eine Spundwand statt der temporären Teilverfüllung zu beteiligen und das Interesse am Kauf des Friedrich-Wilhelm-Kanals zu bekunden. Eine Interessengemeinschaft in Groß Lindow hat bereits einen Antrag auf den Erwerb beim Landesumweltamt gestellt. Die Arbeiten zur Teilverfüllung haben auf Anweisung des Präsidenten des Landesumweltamtes, Prof. Dr. Freude, eine Woche geruht. Denn laut dem Sprecher der Interessengemeinschaft, Notar Thomas Woinar, wusste der Präsident nichts von den Querelen zwischen dem Referat RO 6 Gewässerunterhaltung und Hochwasserschutz der Regionalabteilung Ost des Landesumweltamtes in Frankfurt, dem Amt Brieskow-Finkenheerd und der Gemeinde Groß Lindow in Sachen Rechtsstreit, Kostenbeteiligung der Gemeinde beim Errichten einer Spundwand und dem Kaufinteresse am Kanal. Nachdem er sich kundig gemacht hat, erteilte er am Montag Abteilungsleiter Helmut Geißler in Frankfurt den Auftrag, das Vorhaben weiter zu führen. Wie Geißler betonte, sei das Amt durchaus nicht abgeneigt, den Kanal zu verkaufen, wenn die Bedingungen stimmen. Bei den Schleusen sei man aber unabhängig davon in der Verkehrssicherungspflicht. "Wir haben alle gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, um das Vorhaben durchzuführen. Die Teilverfüllung ist zum einen nur halb so teuer wie eine Spundwand, und zum anderen lässt sie doch das Projekt der Groß Lindower nicht sterben", so der Abteilungsleiter. Für Ralf Theuer, Bürgermeister in Brieskow-Finkenheerd, kommt der Kauf des Kaiser-Wilhelm-Kanals nicht in Frage. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimme nicht. "Wir haben in der Gemeindevertretung beschlossen, uns nicht am Kauf zu beteiligen", sagte er. Auch dem Amtsdirektor von Brieskow-Finkenheerd, Georg Pachtner, wäre es ganz lieb, wenn Groß Lindow das Gewässer allein erwerben würde. "Auch wenn man den Kanal für einen symbolischen Euro erhält, kommen auf die Gemeinde ja reichlich Kosten zu." Doch davon wollen sich die Groß Lindower nicht abhalten lassen, wie Bürgermeisterin Waltraud Werner beteuerte. Die Frage sei nur, so Woinar, ob die Gemeinde kauft, die Interessengemeinschaft oder ein noch zu bildender Zweckverband. "Groß Lindow will die Schleusen sanieren. Fördermittel könnten beantragt werden", sagte der Notar. Nun wartet er, wie über den Erwerb beim Landesumweltamt entschieden wird. (Auszug von der MOZ) |
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| Zusätzlicher Schutzwall Schleuse Brieskow Finkenheerd am 28.09.2006 |
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| Spundwand Schleuse Brieskow Finkenheerd am 28.09.2006 |
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| Schleusentore Brieskow Finkenheerd am 28.09.2006 |
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| Umflutkanal Schleuse Brieskow Finkenheerd am 28.09.2006 |
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| Schleusenbecken Brieskow Finkenheerd am 28.09.2006 |
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| Schleusenbecken Brieskow Finkenheerd am 06.10.2006 |
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| zusätzlicher Schutzwall Schleuse Weißenspring am 06.10.2006 |
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| Zusätzlicher Schutzwall Schleuse Weißenspring am 06.10.2006 |
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| Schleusenbecken Weißenspring am 06.10.2006 |
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| Schleusenbecken Weißenspring wird Wasser abgepumpt |
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