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01.05.2012

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Historie von Groß Lindow!

 

  • 1373   Erwerb der Mark Brandenburg durch Karl IV. König von Böhmen und Kaiser des Römischen Reiches deutscher Nation Plan einer Binnenwasserstraße zwischen Schlesien und Nordsee.
  • 1415   Die Hohenzollern werden Markgrafen der Mark Brandenburg.
  • 1535 - 1539 Reformation in der Mark Brandenburg.
    Ausbau der Landesherrschaft.
  • 01.07.1558 Vertrag von Müllrose zwischen Ferdinand I. Kaiser des Römischen Reiches deutscher Nation und Joachim II. Kurfürst der Mark Brandenburg über den Kanalbau.
  • 1558 - 1559 Kaiser Ferdinand I. lässt den "Neuen Graben" von ca. 26 km Länge ausführen.
  • 1561 - 1564 Weiterführung des Kanals bis zum Kleinen Müllroser See, ca. 7,4 km Länge "Kaisergraben".
  • 04.08.1567 Beratung in Müllrose über die Fortsetzung des "Kaisergrabens".
  • 1576   Die Elbschifffahrt wird für Böhmen freigegeben, der Kanal gerät in Vergessenheit.
  • 1618 - 1648 dreißigjähriger Krieg
  • ab 1650  Der Warenverkehr in Ost - West - Richtung wird vorherrschend.
  • 1657   Ortsbesichtigung zur Wiederaufnahme des Kanal - Projektes.
  • 1660   Vermessung der Kanaltrasse.
  • 02.06.1662 Auftrag des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm zum Bau des Kanals.
  • 10.06.1662 Grundsteinlegung bei der Kaisermühle.
  • ab 1662  Wiederherstellung des verfallenen "Neuen Graben" und des "Kaisergrabens".
    Dieser Bauabschnitt wurde dann "Alter Graben" genannt.
    Zeitweilig arbeiteten 500 bis 600 Mann auf der Baustelle.
  • August 1668 Fertigstellung des Kanals, Gesamtlänge 24 km.
  • 1697 - 1726 Ersatz aller Holzschleusen durch Steinschleusen.
  • 1756 - 1763 Siebenjähriger Krieg
  • 1759   Sämtlich Schleusen und Brücken zerstört.
  • 1827 - 1868 Gründliche Generalreparatur, Vertiefung des Kanalbettes und Erweiterung der Schleusen.
  • ab 1835  Industrielle Revolution, Zentren in Preußen sind Berlin und Schlesien.
  • 1887 - 1891 Der Oder - Spree - Kanal zwischen Fürstenberg (Oder) und Seddinsee wird unter teilweiser Benutzung der alten Kanaltrasse gebaut.
  • bis 1945  war das Reststück des Friedrich - Wilhelm - Kanals von Schlaubehammer bis Brieskow für kleinere Kähne in Betrieb.
  • April 1945  Sämtliche unteren Schleusen wurden zerstört.
    Auf dem Friedrich - Wilhelm - Kanal ist keine Schifffahrt mehr möglich.



„Wy Ludwig der Romer, von gots gnaden Markgrafe zcu Brandenburgh und zcu Lusitz, des heyligen Römischen Richs uberster Kamerer, phallanczgrafe bie Ryne und herczoge in Beyern, Bekennen offenlichen, das wir durch besonder gunst und gnade, die wir zcu in haben, verglichen haben und vorlihen ouch mit disem brine den wysen, bescheiden luten hanse Quentin, Burger zcu vrankenvord…, unseren lieben getruwen, und iren Erben zcu gesamender hant und unvorscheidenlichen zcu eynem rechten lehen solche dorffer und gut, die hirnach benennet sind:… ouch das dorf Lyndow…“

 

- Auszüge aus der Belehnungsurkunde des Markgrafen des Römers mit der Ersterwähnung des Ortes Lindow aus dem Jahre 1354.
Diese Urkunde wurde am 16. Januar 1354 ausgestellt.

  • Sie bezeugt, dass der Markgraf den Frankfurter Bürger Hans Quentin mit dem Dorf Lyndow belehnte.
    Zuvor hatte der Bürger Quentin das Dorf von dem Ritter Nykel von Lochsowe (Lossow) gekauft.

 

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